Kirchenbauverein Bissingen e.V.

Der Verein ist nun über 60 Jahre alt: Am 3.März 1955 wurde er ins Vereinsregister eingetragen durch Pfarrer A. Wanner als Vorsitzender und W. Schunk sowie A.Bäuerle als Stellvertreter.

Als ordentlicher Verein hat er eine Satzung, welche in § 2 die Aufgaben definiert:

“ Der Verein hat den Zweck, den engeren Zusammenschluss der evang. Gemeindeglieder in Bissingen/Enz zu pflegen und die baulichen Aufgaben der Kirchengemeinde erfüllen zu helfen.“

Dazu hat er aktuell 43 Mitglieder, welche mit ihren jährlichen Beiträgen den Verein bei den o.g. Aufgaben unterstützen.

Diese Mitglieder sind mit Bissingen eng verbundene Bürgerinnen und Bürger, denen der Erhalt und die Pflege der kirchlichen Gebäude am Herzen liegt und die bereit sind, dafür einen Beitrag von meistens 20.- € zu leisten.  

Die Kirchenleitung setzt bei Bauvorhaben und Renovierungsarbeiten voraus, dass die örtliche Kirchengemeinde einen größeren Anteil an den Kosten übernimmt. Diese werden durch Spenden, durch Erlöse aus Veranstaltungen z.B. dem Kiliansfest und aus den Reserven des Kirchenbauvereins abgedeckt.

Da in den nächsten Jahren größere bauliche Aktionen anstehen, wie die Innen-Renovierung der Martin Luther Kirche und Erhaltungsmaßnahmen am inzwischen über 25 Jahre alten Kiianshaus, wollen wir mit dem Kirchenbauverein dazu unseren Anteil beitragen.

Wenn Sie Mitglied werden möchten, wenden Sie sich an die Vorsitzende des Vereins

Pfarrerin Eva-Maria Freudenreich, Tel. 39 01.

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Verkauf von Fledermaus-Dünger

Die Fledermäuse in der Bissinger Kilianskirche sind nicht nur nützlich für die Natur, sie bringen seit einigen Jahren auch Geld für den Kirchenbau.

Die Kirchengemeinde verkauft  ihren Kot als biologischen Dünger. Der Erlös kommt der Kirchenbaukasse zugute.

Immer beim Kiliansfest ist der Dünger erhältlich, den Günter Birner aus dem Kot des vergangenen Jahres abgepackt bzw. flüssig angesetzt hat.

Die über 100 Weibchen, die unter dem Dach der Kilianskirche den Sommer verbringen, gebären dort ihre Jungen und nutzen die Kirche dann als "Wochenstube" für die Aufzucht. Damit sorgen sie für den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Tierart. Bei ihrem ca. halbjährigen Aufenthalt hinterlassen die Großen Mausohren eine große Menge an Kot: ein wertvoller, hoch konzentrierter Dünger.

Günter Birner vom Bissinger Kirchenbauverein hat festgestellt, dass der Fledermaus-Dünger  mit Guano vergleichbar ist. Er enthält rund die zehnfache Menge an Stickstoff, Phosphaten, Kali und Kalk wie pflanzlicher Dünger.
Eine Anleitung zur Verwendung gibt es beim Kauf.

Wer nicht zum Kiliansfest kommen kann, wendet sich an das

Pfarramt Kilianskirche, Tel. 0 71 42- 39 01.