Nach dem Tod eines Menschen

Kerzenlicht

Lupo/pixelio.de

Wenn ein Mensch gestorben ist, ist erst einmal nur die Wahrnehmung dieses Geschehens wichtig.

Jetzt ist die Zeit für einen würde- und liebevollen Abschied

Alles andere kann warten!!!

Die/der Verstorbene kann nach baden-württembergischer Regelung bis zu 36 Stunden zuhause aufgebahrt liegen. In vielen Fällen wird die oder der Verstorbene jedoch einige Stunden nach Eintritt des Todes in einen Aufbahrungsraum/Friedhof überführt.

Die Zeit bis zur Abholung der oder des Verstorbenen hat ihre eigene Würde. Auf der einen Seite ist da das Bewusstsein, dass ein Leben zu Ende gegangen ist. Auf der anderen Seite braucht es Zeit, bis die Verstorbenen sich im Bewusstsein der Angehörigen vollends lösen; sie sind bis dahin noch „da“.

Ist der Tod zuhause eingetreten, zünden Sie eine Kerze an, sprechen Sie ein Gebet, wenn Sie das möchten, bleiben Sie bei der oder dem Verstorbenen solange Sie das möchten.

Krankenhäuser und Altenpflegeheime bieten in besonderen Räumen die Möglichkeit Verstorbene noch einmal zu sehen und Abschied zu nehmen. Auch eine Überführung nach Hause durch den Bestatter ist grundsätzlich möglich.
In Abschiedsräumen oder zuhause ist es möglich Totenwache halten, mit weiteren Angehörigen, oder auch mit einem Pfarrer oder einer Pfarrerin. Eine sog. Aussegnungsfeier mit einem Bibelwort, Gebet und Segen kann gehalten werden.
Je nach Bestatter können Verstorbene  auch beim Bestattungsinstitut aufgebahrt werden, damit Nahestehende sich verabschieden können. Eine Aufbahrung der Verstorbenen ist in ihrer eigenen Kleidung möglich, ebenso wie die Bestattung. Für Feuerbestattungen gelten besondere Vorschriften für die Beschaffenheit der Kleidung.

Weitere Hinweise finden Sie hier.