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Geschichte |
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Die Evangelische Kirchengemeinde Bissingen an der Enz
Die Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde Bissingen reicht weit zurück und ist untrennbar verknüpft mit der historischen Bissinger Kilianskirche. Urkundlich belegt ist bereits für das Jahr 911 eine Bissinger Kirche, deren Namensgeber Kilian war. Der Mönch Kilian war im Jahr 685 von den britischen Inseln in den Raum Würzburg gekommen und hatte im Frankenland dem Christentum zur Verbreitung verholfen. Die heutige Kilianskirche dürfte in ihrem ältesten Bestand aus dem 13. Jahrhundert stammen. Ihre jetzige Gestalt erhielt die Kirche um 1520. Sehenswert ist der fast vollständig erhaltene nachreformatorische Wandgemälde-Zyklus im Innern der Kirche.
Das Dorf Bissingen hatte bis zum Ende des 2. Weltkriegs etwa 2000 Einwohner. Diese gehörten zu über 90% der evangelischen Kirche an. Nach dem Krieg ist die Wohnbevölkerung vor allem durch die Zuwanderung von Kriegsflüchtlingen und Aussiedlern stark angewachsen.
Auf der "Parzelle", einem Gebiet zwischen dem alten Ortskern und dem Bietigheimer Bahnhof, entstand ein großes neues Wohngebiet. Für die dort lebenden Menschen errichtete die evangelische Kirchengemeinde Bissingen 1968 das Martin-Luther-Gemeindezentrum. 1985 wurde das unmittelbar neben der Kilianskirche erbaute Kilianshaus als Gemeindezentrum im Ortskern fertiggestellt. Mittlerweile ist die Einwohnerzahl Bissingens auf über 12000 gestiegen. Davon sind etwa 5350 Personen Gemeindeglieder der evangelischen Kirchengemeinde.
Die evangelische Kirchengemeinde ist aufgeteilt in drei Pfarrbezirke:
Zum Pfarrbezirk Kilianskirche I gehört Untermberg sowie in Bissingen das Gebiet zwischen Jahnstraße und Enz und der Bereich zwischen Ludwigsburger Straße und Gottlob-Grotz-Straße. Der Pfarrbezirk Kilianskirche II ist im Norden durch die Jahnstraße und im Osten durch die Ludwigsburger Straße abgegrenzt. Der Pfarrbezirk Martin-Luther-Kirche erstreckt sich auf das Gebiet zwischen Gottlob-Grotz-Straße und Bahnhof.
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